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Samstag, 5. August 2006, 19:11

Wasserkühler-Review; 5 Kühler im Vergleichstest


Mit den immer höher werdenden Verlustleistungen der PC-Komponenten und dem damit verbundenen, oftmals lauten Kühlaufwand, wächst das Bedürfnis nach einer leisen Kühlung und damit der Markt für Wasserkühlung selbst. Mittlerweile gibt es unter den Wasserkühlern für CPUs genau so eine Vielfalt wie bei Luftkühlern. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, haben wir fünf mehr oder weniger aktuelle Wasserkühler gegeneinander antreten lassen.



Die Testkandidaten

G-Flow
Zu einem stolzen Preis von ca. 90€ bietet Innovatek seit neuestem den G-Flow als „Top-Kühler seiner Art“ an.
Sein Kühlprinzip basiert auf verhältnismäßig groben, quer gefrästen Kanälen in der Bodenplatte und längs gefrästen im Deckel. Beide Teile sind aus vernickeltem Kupfer.
Diese werden verbunden durch die fest verschraubte Halterung aus eloxiertem Aluminium, welche ohne Federn, oder sonstigem Befestigungsmaterial auskommt. Der Einbau am Beispiel des Sockel 939 gestaltet sich sehr einfach, es muss lediglich das originale Rententionmodul abgeschraubt und an seiner Stelle der Kühler mit den bestehenden Schrauben auf die Backplate geschraubt werden. Nachteile dieser Halterung: Ohne Federn kann der Anpressdruck nicht variiert werden, außerdem kann der Kühler nicht mit CPUs verwendet werden, bei denen der Heatspreader entfernt wurde.
Die Halterung bereitet außerdem Probleme mit dem Anpressdruck bzw. dem Kontakt zur CPU (siehe unten), eine Lösung mit Federn wäre hier sinnvoller gewesen.
Innovatek gibt an, der G-Flow erreiche schon ab 0,3 L/min Durchfluss seine volle Kühlleistung.
Der Kühler hat von allen Testkandidaten die mit Abstand beste Optik.








Heatkiller 2.5
Für ca. 50€ bietet Watercool den bewährten Heatkiller in der Revision 2.5. Der Kühler verfügt über feine Längskanäle in der Bodenplatte aus Elektrolytkupfer durch welche das Wasser strömt, nachdem es durch schlitzartige Verängungen im Kühler beschleunigt wurde. Der Deckel des Kühler besteht ebenfalls aus Elektrolytkupfer, beide Teile wurden zum Schutz mit einer farblosen Beschichtung überzogen.
Dank dem modularen Aufbau des Kühlers lässt sich die Halteplatte, welche durch den gesamten Kühler geht und die erwähnten Verängungen beherbergt einfach austauschen, so ist der Kühler auch auf anderen Sockelsystemen einsetzbar.
Die Halterung (S939) selbst besteht aus 3 Edelstahlteilen und 4 Federn und wird einfach in die 2x3 Nasen des Rententionmoduls eingehängt. Diese Halterung ist ebenfalls nicht für Heatspreader-lose Systeme geeignet, eine alternative Halterung ist aber bereits angekündigt.







PQ-Plus
Mit ca. 35€ ist der PQ-Plus vom österreichischen Hersteller Zern ein sehr preiswerter Kühler, ob er sich gegen die z.T. wesentlich teureren Modelle der Konkurrenz behaupten kann, wird der Test zeigen. Der Kühler bedient sich eines ähnlichen Prinzips wie das Modell von Watercool. Das Kühlwasser muss durch sehr feine Rillen im Kupferboden des Kühlers fließen und wird dazu von einer Erhebung im Messingdeckel auf diese gepresst.
Die Halterung des PQ-Plus ist eine einfache Edelstahlhalterung, die mit Schrauben, Muttern und Federn mit dem Mainboard verankert wird. Die Verarbeitung des Kühlers ist wie bei allen getesteten Modellen sehr gut.






Masterfreezer-2
Der Masterfreezer-2 von Cool-Cases ist in dieser Form leider nicht mehr erhältlich, er wurde aber trotzdem getestet. Als Alternative ist der Masterfreezer-1 für ca. 45€ erhältlich, die Kühlleistung der beiden Modelle unterscheidet sich nur geringfügig.
Der M-II verfügt über feine Kanäle im Kupferboden, welche M-Förmig angeordnet sind, daher vermutlich der Name. An den Eckstellen dieser M-Form wird eine starke Verwirbelung des Kühlwassers erzeugt, dieser Aufbau ist beim M-I und M-II identisch. Der M-II verfügt zusätzlich über Finnen im Messingdeckel, welche genau in die Rillen der Bodenplatte greifen, und somit eine weitere Querschnittverängung erzeugen und das Wasser noch stärker beschleunigen.
Die Halterung des Kühlers ist eine massive Edelstahlplatte, welch über eine Vielzahl von Bohrungen verfügt und sich somit für alle gängigen Sockelsysteme verwenden lässt. Die Befestigung erfolgt wie gewohnt über Schrauben, Muttern und Federn.






CoolingFreezer-2
Der CF-2 kommt ebenfalls von Cool-Cases und ist bei watercooling.de leider nicht mehr erhältlich, da der Kühler nicht mehr aktuell ist und bereits von einiger Zeit von der Masterfreezer-Serie ersetzt wurde. Als Alternative ist allerdings immer noch der sehr günstige CF-1LC für ca. 28€ erhältlich.
Der CF-2 verfügt über 324 (!) Kupferpins auf der Bodenplatte und zahlreiche Bohrungen im Acrylglasdeckel um das Kühlmedium zu beschleunigen. Der Deckel weist außerdem zwei Bohrungen zur Aufnahme von LEDs auf, daher eignet sich dieser Kühler besonders gut für Moddingzwecke. Die Halterung ist der des M-II sehr ähnlich, eine massive Edelstahlplatte mit Bohrungen um die Halteschrauben aufzunehmen.







Noch einmal alle Kühler:





Der Testaufbau

Alle Kühler wurden zum Testen auf einem AMD Opteron 170 montiert. Um möglichst große DeltaT-Werte zu erzielen wurde der Prozessor auf 2,8 Ghz übertaktet und mit gemessenen 1,5V betrieben, bei diesen Settings kann eine theoretische maximale Wärmeabgabe von 190 Watt erzielt werden. Das Programm Prime95, zweimal aufgeführt um beide Kerne zu belasten, erzeugte die nötige Rechenlast und damit verbundene Wärmeentwicklung. Im Kühlkreislauf befanden sich neben dem zu testenden Kühler eine Laing DDC Pro, ein Tank-O-Matic nicht direkt vor der Pumpe, sondern mit T-Verbinder angeschlossen und ein Watercool HTF2 Triple X Radiator. Das Kühlwasser wurde mit Hilfe von 3 Noiseblocker SX1 Lüftern und der automatischen Regelung des Innovatek Fan-O-Matic konstant bei 25°C gehalten. Bei den Messungen mit begrenztem Durchfluss wurde zur Durchflussmessung ein Flow-Meter rev 2.0 und zur Durchflussbeschränkung ein normaler Kugelhahn benutzt.
Viele professionelle Teststände für Wasserkühler nutzen beim Testen nicht die originale Halterung der Kühler, sondern sorgen mit Hilfe von Gewichten für gleichen Anpressdruck bei allen Kühlern. In unserem Test wurde die mitgelieferten Halterungen benutzt, weil wir der Meinung sind, dass diese zum Produkt gehört und da das Produkt getestet wird, muss auch die Realisierung der Befestigung in Form des damit erreichten Anpressdrucks mit in das Ergebnis einfließen.
Alle Kühler wurden mit Arctic Silver 5 montiert, auf die Verwendung einer möglichst gleichen Menge wurde geachtet.






Die Messungen
Pro Kühler wurden drei Messungen durchgeführt. Im ersten Test gewährten wir der Laing freie Entfaltung, dies führte zu recht unterschiedlichen Maximaldurchflusswerten, welche unten stehender Tabelle zu entnehmen sind. Im zweiten Durchgang wurde der Durchfluss auf 1,33 L/min abgebremst, im dritten auf 0,33 L/min. Dieser letzte Test wurde lediglich durchgeführt, um Innovateks Aussage bezüglich des G-Flow zu überprüfen.

Während jedem Test lief 30 Minuten lang DualPrime (In-place large FFTs), nach dieser Zeit hatte sich die Temperatur soweit eingeregelt, dass sie nicht mehr oder nur minimal (+-1°C) schwankte. Dann wurde die Kerntemperatur der CPU abgelesen, es werden 8°C hinzu addiert, dies ist der Faktor, um den das verwendete DFI-Mainboard die Temperatur falsch (zu niedrig) ausliest. Anschließen werden die 25°C Wassertemperatur abgezogen, was man erhält ist die erreichte Delta T aus Kühlwasser und Kern, diese spiegelt direkt die Leistungsfähigkeit des Kühlers wieder. Je niedriger der Wert, desto besser ist logischerweise der Kühler. Die erreichten Werte aller Kühler und bei allen Durchflusseinstellungen sind in folgenden Tabellen zu finden.




Die Ergebnisse

Hier unsere Messergebnisse:



An diesem Diagramm sieht man deutlich, inwiefern die Kühlleistung eines Wasserkühlers von der Durchflussmenge des Kühlwassers abhängt. Bei abnehmendem Durchfluss steigen alle Delta T Werte an, ganz extrem ist dies beim G-Flow zu sehen, obwohl der Hersteller gerade bei diesem maximale Leistung schon bei 0,3 L/min verspricht. Die Kühlleistung sank hier soweit ab, dass wir den Test abbrechen mussten, um eine Überhitzung der CPU zu vermeiden. Aus Ungläubigkeit wurde die Testreihe des G-Flow wiederholt, nach der ersten Demontage des Kühlers erkannte man, dass der Kontakt zur CPU nicht optimal war.



Der zweite Test wurde mit mehr Wärmeleitpaste wiederholt, um einen besseren Kontakt zu gewährleisten, die Ergebnisse waren daraufhin aber noch etwas schlechter.
Bei höherer Durchflussmenge liegen die Werte aller Kühler recht nah zusammen, die Leistung ist hier überall mehr als ausreichend.




Beim erreichten Durchfluss mit einer Laing DDC Pro Pumpe gibt es drei Bereiche, der HK 2.5 hat den höchsten Durchflusswiderstand, setzt diesen aber auch in Kühlleistung um, M-II, PQ+ und CF-2 weisen einen besseren Durchfluss auf, den geringsten Durchflusswiderstand zeigt der G-Flow, er ist daher besonders für HighFlow-Systeme geeignet.




Fazit

HK 2.5: Weißt ganz knapp die besten Testergebnisse auf, und sieht dazu noch gut aus. Der modulare Aufbau und die durchdachte Halterung machen ihn zum Sieger.

M-II: Der Kühler unterscheidet sich nur im LowFlow-Test um 1K vom HK 2.5, dies liegt innerhalb der Messungenauigkeit, der Kühler ist daher leistungsmäßig mit dem HK 2.5 gleichzusetzen.

PQ-Plus: Unterscheidet sich nur um 1-3K vom Testsieger, dies könnte ebenfalls auf Messungenauigkeiten zurückzuführen sein. Dank seines geringen Preises der Preis/Leistungs-Sieger.

CF-2: Offenbart eine um 1-4K schlechtere Leistung als der Testsieger, gerade im LowFlow-Bereich wird deutlich, wie durchflussabhängig ein Düsenkühler ist. In Anbetracht der Tatsache, dass der Kühler schon etwas älter ist, ein gutes Ergebnis.

G-Flow: Hält nicht was der Hersteller verspricht, gerade bei geringem Durchfluss enttäuscht der Kühler. Bei höherem Durchfluss kann der G-Flow dagegen mit allen Kühlern mithalten. Bleibt die Frage welches Teil am G-Flow den teuren Anschaffungspreis rechtfertigt.





Hinweis: Alle Messungen und Ergebnisse unterliegen gewissen Ungenauigkeitsfaktoren, die physikalische Richtigkeit der Ergebnisse kann daher nicht hundertprozentig gewährleistet werden. Wir haben versucht alle Tests so genau und fair wie möglich durchzuführen. Im Übrigen wurden alle Kühler sowie sämtliches Testmaterial von uns gekauft und bezahlt :) Ausnahme: Der Schlauch, wir danken Watercooling.de für die Unterstützung.

Test: Sebastian Buhl (buhli), Martin Mayer (m4yer), Matthias Quessel (--Q--)
Bilder: Sebastian Buhl (buhli), Martin Mayer (m4yer),
Autor und Grafiken: Matthias Quessel (--Q--)

© 2006 Matthias Quessel
Teilweise oder komplettes Kopieren nur mit ausdrücklicher Genehmigung

2

Sonntag, 6. August 2006, 11:54

So, endlich online.
Kommentare erwünscht, was gefällt euch, was nicht, was können wir das nächste mal besser machen?
Eigene Erfahrungen mit einem oder mehreren der getesteten Kühler könnt ihr auch posten.

Cynopheus

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3

Sonntag, 6. August 2006, 12:12

Erstmal: Toll gemacht!
Danke für den Test. Ihr habt euch wirklich mühe gegeben und versucht dass ganze so professionell wie möglich durchzuziehen.
Weiter so Jungs! :P

Was mich wirklich am meisten beeindruckt hat ist die schlechte Leistung des G-Flow. Für den Preis hätt ich doch mehr erwartet als nur ein bisschen "Optik". Der einfache, ich sag jetzt mal billig herzustellende, Innenaufbau scheint nicht wirklich eine gute Lösung zu sein.

Da es soweit ich weis euer erster Test war denke ich mal es darf noch etwas Kritik dazu kommen, oder?

Zu den Bildern: Sind gut gemacht, auf alle Fälle erfüllen Sie ihren Zweck ohne zu überladen. Jedoch, wenn ihr im Text gewisse Formen/Kanäle im Deckel der Kühler erwähnt wärs doch gut die Bilder auch so zu machen dass man das Oberteil der Kühler auch "von innen" sieht. Leider wurde dies nur beim CF-2 (weil er transparent ist) und beim M-II richtig umgesetzt.
Ich kenne per Zufall den Innenaufbau des Zern PQ, und der ist z.B. nicht uninteressant mit seinem verengten Kanal im Deckel...

Zu den Temperaturmessungen. Ich persönlich traue den Sonden die im PC-Bereich verbaut sind nicht wirklich. (Wenn ich schon nur daran denke dass das DFI 8K daneben liegt bestätigt dass meine Zweifel)
Vieleicht wäre es gerade für solche Versuche nicht schlecht eine etwas professionellere Messsonde mit besserer Auflösung und höherer Präzision einzusetzen. Es muss ja nicht gleich ein Thermometer für 200€ sein, es gibt auch gute Geräte für unter 50€. Dieses dann z.B. mit einer Vorrichtung hinten am Mainboard messen lassen (Sonde fest montiert am Mainboard) oder umstecken auf eine Messsonde im Wasser.
In einer Messung die aus drei Werten besteht (Fluss, Wasser-Temp. CPU-Temp.) summieren sich auch drei Messfehler, daher ist das ganze nicht mehr als irrelevant anzusehen und kann in dem Fall wo alles nahe zusammen liegt einem Kühler die "Krone" kosten.

Ansonsten hats mir wirklich gut gefallen. Nochmals Danke, und was werdet ihr als nächstest Testen? Festplatten-WaKü wär doch noch ein interessanntes Thema.... :wink:

EDIT: Ach ja, Erfahrungen mit dem HK 2.5 kann ich euch liefern sobald Florian mir die Ware zusendet... Hab den letzte Woche bestellt.
Ich hoffe die neue Hardware wird auch bald mal geliefert...

4

Sonntag, 6. August 2006, 13:30

Danke für das Lob.

Ja, der G-Flow hat auch uns enttäuscht, bei dem Preis erwartet man halt schon was. Wobei die Werte bei hohem Durchfluss ja noch iO sind, nur eben die extra versprochene Leistung bei wenig Durchflus bleibt aus, das können andere Kühler sogar besser, deutlich besser.
Letztendlich ist die schlechte Performance des G-Flow wohl auf die verdammt groben Strukturen zurückzuführen, aber feinere will Innovatek offensichtlich nicht, aus Angst vor Verstopfung. Kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

Ja, genau das mit dem Deckel vom PQ+ ist uns auch aufgefallen, da wars aber schon zu spät, wenn der Besitzer den Kühler mal wieder ausbaut, werden wir wohl ein Bild nachliefern.

Ja, die Sensoren in den Boards sind mies, aber eigtl sollte der Sensor den wir verwendet haben innerhalb der CPU liegen, das zeigt sich auch daran, dass die Temp sprunghaft ansteigt, sobald man die CPU unter Last setzt.
Dass die Sensoren nicht die besten sind ist klar, aber ein eventueller Messfehler würde sich ja in allen Tests fortsetzen, so dass das Ergebnis das selbe bleibt.
Beim nächsten Test (und der kommt bestimmt) werden wir das mit dem "unterm Sockel messen" mal ausprobieren, ich hab da allerdings meine Bedenken, ob sich die Temps da unten so stark differenzieren, muss man wohl ausprobieren.
Ja, dass alle sehr nah zusammenliegen war denkbar unpassend, wir haben aber schon versucht durch eine extreme Heizlast von 190W, was ja nicht unbedingt üblich ist, große Differenzen zu schaffen. Ich will glaub ich garnicht wissen, wie das Ergebnis bei 90W ausgesehen hätte. Vermutlich wären alle Werte auf einem Fleck gewesen.

Ein HDD-Wakü-Test, da wäre vorallem der Unterschied zw. den beiden Kühlmethoden interessant, als seitliche Kühlung und Kühlung von unten. Ansonsten würden sich da imo kaum Unteschiede ergeben, HDDs ahben ja mit ca. 10W auch kaum Abwärme. Was mich interessieren würde, wäre ein GraKa-Kühler-Test, va. mit Komplettkühler und GPU-only Kühlern.

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CaIpIrAnHa

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5

Sonntag, 6. August 2006, 13:56

Toller Test, sehr informativ :) *Daumen hoch*

Aber ich muss sagen der G-Flow hat mich sehr enttäuscht....so wenig Leistung für soviel geld, ich hab mit dem gedanken gespielt mir den für meine neue cpu zu kaufen aber jetz bin ich doch sehr verunsichert.

An die Kritik mit den Bildern schließ ich mich an, ebenso hätten mir persönlich Bilder von den montierten kühlern gut gefallen, gerade beim HK scheint das ja etwas komplizierter zu sein.

Auch ein Graka-Kühler Test wäre hoch interessant, hierbei würde mich vorallem der Test des 7950 GX2 Kühlers von Innovatek interessieren und ob der ,wie sein Firmenkollege G-Flow, ebenfalls nicht die versprochene Leistung bringt.

Mfg CaIpI und Danke für den tollen Test!

m4yer

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Sonntag, 6. August 2006, 14:11

1tens danke für das lob

und dann
ja, das mit den bildern ist uns im nachhinein auch aufgefallen, nur leider war es da schon zu spät

aber aus zufall haben wir zumindest vom heatkiller im eingebauten zustand ein bild(leider nicht von allen):



wenn interesse besteht, ich hätte noch bilder vom M-II und vom pq+ im eingebauten zustand könnte ich auch noch machen.


ps: danke --Q-- für die indirekte aufforderung, dass ich den pq+ wieder ausbauen soll :roll:


und noch n bissl werbung in eigener sache:
ein M-II steht zum verkauf:klick
"I use nano as my control center"
>> gentoo lnx mit e17 <<

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7

Sonntag, 6. August 2006, 17:38

CaIpIrAnHa, das Problem ist, dass man die Sache auch herschaffen muss, das ist bei einer >500€-GraKa und einem 180€-Kühler nicht unbedingt so einfach.
Für die GX2 gibt es derzeit auch keine Alternative, mit der man vergleichen könnte. Der Kühler von AC zählt nicht, da ich nur Sachen testen will, die es auch bei watercooling zu kaufen gibt (gab).

Wobei ich sagen muss, dass ich so ein Teil gerne mal testen (gemeint: damit spielen :twisted:) würde.

CaIpIrAnHa

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Sonntag, 6. August 2006, 17:55

ich kann euch ja meine ausleihen wenn ihr sie mir dann gerade noch auf wakü umbaut :lol:

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9

Sonntag, 6. August 2006, 17:57

Wenn du auch die Kühler bezahlst, am besten beide am Markt verfügbare :)

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CaIpIrAnHa

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Sonntag, 6. August 2006, 17:59

hm okay das könnte dann mein budget übersteigen :oops: und ich denke ich warte auch mal geduldig auf den G80 Chip bevor ich mir Quad SLI Karten kaufe :) aber dann können wir drüber reden :lol: :twisted:

Cynopheus

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Sonntag, 6. August 2006, 20:00

Zitat von »"--Q--"«

Danke für das Lob.


Bitteschön...

Zitat von »"--Q--"«


Ja, die Sensoren in den Boards sind mies, aber eigtl sollte der Sensor den wir verwendet haben innerhalb der CPU liegen, das zeigt sich auch daran, dass die Temp sprunghaft ansteigt, sobald man die CPU unter Last setzt.
Dass die Sensoren nicht die besten sind ist klar, aber ein eventueller Messfehler würde sich ja in allen Tests fortsetzen, so dass das Ergebnis das selbe bleibt.
Beim nächsten Test (und der kommt bestimmt) werden wir das mit dem "unterm Sockel messen" mal ausprobieren, ich hab da allerdings meine Bedenken, ob sich die Temps da unten so stark differenzieren, muss man wohl ausprobieren.


Das Problem ist ja eigentlich der AD-Wandler der eine niedrige Auflösung hat. Unter Umständen liegt das Resultat fast auf einer Schwelle und einmal "kippt" ein Bit mehr und einmal nicht...
Ich verstehe was du meinst, mit der Grundabweichung vom Realwert, das sollte eigentlich konstant sein, ist es aber in der Praxis sicher nicht. Anders gesagt, die Korrektur von +8 Kelvin auf dem DFI muss überhaupt nicht linear sein und kann bei unterschiedlichen Temperaturen auch unterschiedlich hoch ausfallen. Ich hoffe es wird so etwas klarer wo ich die Problematik an der Messung sehe...

Ja, die Temperatur unter dem Sockel wird sicher nicht so schnell reagieren wie der PN-Übergang direkt im Chip. Aber theoretisch sollte sich da nach einer Weile die Temperatur auch mehr oder weniger Konstant halten.


Was vieleicht auch noch interessant wär:
- Wie schnell die CPU-Temperatur auf einen Konstantwert hochschnellt, vom Zeitpunkt an wo die CPU unter Volllast gesetzt wird.
Wie verhalten sich die Wassertemperaturen im Kreislauf wenn die Kühlung nicht reguliert sondern immer mit der selben Leistung (Radilüfter) kühlt. Und wie wirkt sich das auf die Temperatur aus...

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Sonntag, 6. August 2006, 21:43

Die Temp springt da sofort, kaum hat man auf "OK" geklickt (bei Prime zB), springt die Temp um ca 5°C, danach steigt sie weiter bis sich der Wert einregelt. Genau dieses sprunghafte Verhalten ist auch ein recht verlässliches Zeichen dafür, dass die Temp im Kern und nicht irgendwo außenrum gemessen wird.


Das mit dem ungeregelten Radi könnte man mal ausprobieren, aber verlässliche Ergebnisse was die Kühlleistung eines Kühlers betrifft, dürfte das kaum bringen, die Testumstände ändern sich ja ständig.
Ich hatte im Vorfeld des Tests auch das Problem, wie man den Test gestaltet, also ob Radilüfter geregelt, oder zB ob man bei den Tests mit niedrigerem Durchfluss den Hahn einmal einstellen sollte, oder bei jedem Kühler extra.

Eine um 1°C höhere Wassertemp sollte aber eine genau um 1°C höhere CPU-Temp bewirken.

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Cynopheus

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Sonntag, 6. August 2006, 22:44

Okey, das mit der Temp wird sowieso ändern. Die Core 2 Duo haben soweit ich gelesen habe jetzt sogar mehrere Sensoren integriert um verschiedene kritische Bereiche der CPU genauer zu messen.
Vieleicht sollte der nächte Test mal mit einem Conroe gemacht werden... ;)

Zum anderen: Du denkst schon wieder linear... :roll:

Die dynamische Viskosität (n) ist stark Temperaturabhängig. (Euler-Funktion: n = A * e^(b/T), wobei A und b empirische Konstanten sind) Sie nimmt mit steigender Temperatur stark ab. Dadurch wird die Innere Reibkraft (F_r) ebenfalls kleiner, da sie direkt proportional zur dynamsichen Viskosität ist. (F_r = n * A * (dv/dd) ; Hier ist A die Querschnittsfläche und (dv/dd) ist das Geschwindigkeitsgefälle oder der Geschwindigkeitsgradient)

Könnte also durchaus einen Effekt auf die Leistung haben wenn die Wassertemperatur sich nach oben ändert...

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Sonntag, 6. August 2006, 22:54

Hö? Was?
8)

Wenn ich das richtig interpretiere, willst du mir mitteilen, dass sich die Viskosität von Wasser mit der Temperatur ändert?
Ja, das hab ich im Winter schonmal beobachtet :lol:

Ne ernsthaft, mach mal 2 Beispielrechnungen, der Unterschied wird imo nicht unbedingt großartig messbar sein.


Ja, der Conroe soll mehrere Senoren haben, allerdings liegt es zum großteil an den Boardherstellern, diese richtig einzubinden, und das haben sie in der Geschichte der PCs bisher nicht gemacht, vermutlich aus Preisgründen. Aktuelle CPUs haben ja auch einen guten Sensor OnBoard, nur wird der eben nicht vernünftig verwendet.

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