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Andreoid

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Sonntag, 7. November 2010, 13:39

Re: André's & finn's Wasserkühlergebastel

Zitat von »"Holger"«

Das schaut ja alles schon recht professionell aus mit Eurer Werkstatt. Die Grenze zum Hobby ist hier schon ordendlich überschritten, nicht?

was spricht dagegen ein hobby professionell zu betreiben?

Zitat von »"AMD64"«

schön und gut will ja nichts negatives sagen, aber mein kumpel hat das gleiche gemacht, aber vor 6-7 jahren, da hat es sich noch gelohnt, reich wird man dadurch nicht, welchen nutzen habt ihr?
oder einfach just for fun (hobby?)

das wird ja schon philosophisch.. der nutzen von einem hobby...
ich denke es ist unser ausgleich zum theorieüberladenem studium
aber verdienen tun wir da nix dran.

dein kumpel hat vor 6-7 jahren das gleiche gemacht? wasserkühler?

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Mittwoch, 24. November 2010, 14:22

Re: André's & finn's Wasserkühlergebastel

Ihr seit ja hier auch nicht nur alle scharf auf die Kühler,..sondern auch auf die Maschinchen die die Kupfer schönheiten herstellen...
ich hatte euch ja den Baubericht von unserer CNC versprochen wo wir grade sehr sehr sehr viel zeit mit verbringen

fangen wir an mit dem grundgerüst:

Ein gegossener Mineralguss mit der Kantnelänge von 700mm
(also nicht so groß wie es scheint :D )

von der lieferung auf der palette hab ich leider keine bilder..
der Guss stand erstmal ein halbes jahr bei uns eingepackt in der werkstatt auf seiner palette
weil wir mit dem ausbau der Werkstatt soviel zu tun hatten
Die Führungen/Linearschienen die wir vorher zum Gusshersteller gesendet hatte waren alle sehr sauber montiert.


die Kugelumlaufspindeln haben wir hier aus einem CNC forum.
20mm durchmesser..10er Steigung

bei ebay hatten wir noch
8 Führungswagen von Bosch Rexroth, MNR: R165171422 (30er größe)
4 Führungswagen von Bosch Rexroth, MNR: R165121420 (25er größe)
mit den passenden schienen geschossen

den guss hatten wir als cad vom Hersteller bekommen
den hatte ich in mein programm (Alibre) importiert
meine ersten versuche im cad sachen dann so aus:


mit hilfe der cad datei wollte ich eine sichere konstruktion erstellen um mal eben
einfach maße abnehmen zu können. ohne die cad darstellung hätts wohl garnichts geklappt
in der cad war ich nun noch nicht weit genug das ich mit großen teilen der cnc anfangen konnte,
also machte ich kleine notwendige sachen wie die Feingewindemuttern und Lagerblöcke.

man nehme: Messing Sechskant und einen Trennjäger


eine hübsche kleine drehbank,..(hier noch mit einem meiner übungsstücke...
welches ich in alten foren auch schon mal gezeigt hatte)


Werkzeug:


Kernlochbohren


Gewindebohren


Fasen


Abstechen


fast fertige Teile


sorry für die shclechte quallität der bilder... die waren noch mim handy gemacht

soooo kommen wir zu den lagerblöcken

die habe ich mit der Mikron hier bearbeitet


parallel 2 halbzeuge vorgeschruppt


den kleinen hier hätte ich besser direkt genommen,..ging damit viel flotter


die Haltestege zum Befestigen am Guss stehen gelassen


dann die Haltelöcher für die Fest und Loslager gebohrt
und mal ordentlich Bohren
das hat spaß gemacht :)


demnächst gehts weiter... hoffe die die nur Kühler sehen wollen verziehen mir diesen kleinen Exkurs ^^

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23

Samstag, 27. November 2010, 11:27

Re: André's & finn's Wasserkühlergebastel

weiter gings mit der Bearbeitung der Loslagerhalter


Nachdem ich im CAD alle finalen Abstände der Spindeln herusgefunden hatte,..


konnte ich schon Teile wie die Zachsenplatte fertigen:


und die teuren Kugelumlaufspindeln fertig bearbeiten:


die Kugelumlaufmutter wurde mit Klebeband gesichert,..
damit die nicht runterrutscht und ich alle Kugeln suchen muss :D


die Wasserstrahlgeschnittenen Platten hatte Finn abgeholt
Hier kann man auch die Teile vom Tnutentisch sehen


dann umladen in mein Auto um alles zu mir in meine ehemalige Ausbildungstelle zu schaffen.


Hier nochmal vielen vielen Dank an meine Ausbilder!!!
die so viel iherer Zeit für meine Stahlteile geopfert hatten.
Die Platte wurde von dem Chefzerspaner 2mal überfräst...
beim ersten Überfräsen bog sich das ganze Material in den
Ecken um 2mm nach oben...ekelhaft


Die Servos hatte ich auch schon im Werk.
Hier wurden die Tachospulen abgezogen:


Die hintere Welle wurde auf das passende Maß für die Inkrementalgeber abgedreht:


und eine Aluplatte mit Zentrierung für die olle Kunststoffbefestigung
der Inkrementalgeber wurde gleich mit aufgedreht

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24

Montag, 29. November 2010, 19:04

Re: André's & finn's Wasserkühlergebastel

weiter gehts mit CNC-Gebastel

der Tisch wurde aus 2 alten Regalen und einem L Stahlprofil geschweist


alle sichtbaren Nähte überschliffen und schön angepinselt


so kann sich der Ständer sehen lassen :)


Der Mineralguss wurde auf seiner Palette herausgefahren
und zur Trennung von portal und Boden vorbereitet:


und Zack,..auseinander waren die Teile


Der Ständer wurde für Maschinenaufnahme vorbereitet:


Hier mit den Späteren Kühlmittelboxen und Filtern:


Auf die Queträger wurde...


... eine Ausgleichplatte (für die Dicke der L-Profile) und einige anti-Rutschmatten gelegt.
Bitte ignoriert mal das Chaos in unserer Werkstatt :D
das brauche ich um im meinem Kopf alles an ort undstelle halten zu können XD.


die geschweißte Spanwanne wurde eingelegt...


hier kann man wunderbar den Auslass sehen:


alles an Position:


Weiter geht es mit der Z-Achse...
die erste 25mm Bosch Rexroth Schiene wurde montiert und...


...ausgerichtet.


Nun die zweite Schiene


Das muss ganz genau werden!


Hier mal die fertig abgelängte Zspindel eingelegt:


macht sich gut mit den 4 Wagen...verdammt massiv


Und das hier wird mir später noch richtig,..richtig Probleme bei der Montage bereiten! -.-
Erst die Wagen dann die Spindel? Oder erst die Spindel? Oder alles gleichzeitig montieren?
Okay...die nächste CNC konstruiere ich definitv anders! :D

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BlueVision

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25

Dienstag, 30. November 2010, 12:01

Re: André's & finn's Wasserkühlergebastel

Sieht alles sehr sauber aus, auch wenn ich selber von der Materie keine Ahnung habe.. :D

Scheint so, als hätte ich nun jemanden gefunden, der mir mein ganz persönlichen Schlüsselanhänger herstellen könnte!?

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Dienstag, 7. Dezember 2010, 18:03

Re: André's & finn's Wasserkühlergebastel

Zitat von »"BlueVision"«

Sieht alles sehr sauber aus, auch wenn ich selber von der Materie keine Ahnung habe.. :D

Scheint so, als hätte ich nun jemanden gefunden, der mir mein ganz persönlichen Schlüsselanhänger herstellen könnte!?

kommt auf den shclüsselanhänger an.. ;P

Z-Achse soweit erstmal fertig...also weiter mit der X-Achse


Lagerblockbohrungen grob angerissen..gebohrt und Gewinde geschnitten


Die Spindel mit montierten Lagerblöcken draufgelegt und die Welle nach links/rechts ausgerichtet


dann wieder alles runtergenommen und die 2ten lagerblöckbohrungen gemacht.
Dann die Böcke montiert und die Spindelwelle in der höhe ausgerichtet.


Die X-Z-Platte wurde aufgeschraubt und ausgerichtet.


Da alles angeflanscht wird kann man alles schön nacheinander montieren und ausrichten.


Die Z-Platte wurde draufgeschoben und die "kleinen" 25er Wagen ausgerichtet


nachdem die Wagen alle fest waren kamen wir nun zum unerfreulichen teil...
Das Montageproblem... ich habe nun die Kugelumlaufmutteraufnahmen vorher nur von der Rückseite befestigen,...


die Aufnahmen sind nur mit mit einem Anschlagwinkel ausgerichtet.
Die Mutter habe ich nur leicht festgemacht um nachher mit einer Ratsche oben Zwischen den 2 Wagen durchzukommen und am ende alles festzuziehen.


Nun hängt die Spindel recht locker an ihrer Aufnahme...
die loslagerseite wird noch locker befestigt..


Massiv!!


oben hängt nun die Festlagerseite rum


Motorplatte drauf... und fest mit der Z-Platte verbinden




dann das Festlager mittig in der Bohrung ausgerichtet


alles ein bisschen hoch gefahren und das die Loslagerbaugruppe Fest angezoge.


In dem Zuge wurde gleich noch von oben die Kugelumlaufmutter fest mit der X-Z-Platte verbunden.

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Mittwoch, 15. Dezember 2010, 13:05

Re: André's & finn's Wasserkühlergebastel

Zwischen dem ganzen cnc gebastel muss ich jetzt auch nochmal ein paar kühler zeigen

habe letzes woe ein Asus Rampage III extreme gesendet bekommen.
der UCD sb hatte nicht ganz auf die SB gepasst.. da waren sogar die längsten laschen zu kurz gewesen
hatte den Kühler dann kostenlos gegen einen neuen angepassten ausgetauscht... der sah dann so aus:

mit 4 befestigungsärmchen.

weiterhin war die schweirige aufgabe zu lösen, dass bei dem SB Kühler 2x 13/10er verschraubungen
noch zwischen zwei 480GTX mit einem Aquacomputer grafikkartenkühler durchpassen.
insgesammt werden auf dem board laut dem user drei Stück 480GTX verbaut o0.


knappe angelegenheit, aber das geht problemlos...


zwei gerade verschraubungen hätten auf dem Seriendeckel keinen platz gefunden... der winkel ist ein kompromiss


auch von der bauhöhe her geht es unter den grafikkarten immer knapp zu.
genau 1mm luft zwischen Karten PCB und Kühlerdeckel. passt :)


hier nochmal ohne anschlüsse und karten:

ein standard-deckel wurde verbaut.. so bleibt der Kühler in der herstellung schön günstig

beim spannungswandlerkühler das gleiche... der gute standarddeckel :)


was hier noch besonders ist, dass man die originalbackplate weiterverwenden kann..
der kupferboden wurde an den haltelöchern so angepasst,
dass man die gefederten originalschrauben von oben in die luftkühler backplate einschrauben kann...
weiterhin werden auch noch die sechs unteren spawas unter der grauen RIO (R68) Reihe mitgekühlt.


beim nächsten post gibts wieder cnc gebastel ^^

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28

Dienstag, 28. Dezember 2010, 20:33

Re: André's & finn's Wasserkühlergebastel

so das war noch als es etwas wärmer war :D

zuvor getrenntes kommt nun wieder zusammen

das Bett


muss erst in die Spanwann:


also nochmal jemand mit Kram gefragt :D
...Schlaufen in die Augenschrauben


und rein damit in die Wanne


da schraube ich die augenschrauben wieder heraus
(die holzhütte da in der holzhalle ist übrigends mal unsere werkstatt von außen) XD


dreckig geworden -.-


dann als nächstes das Portal (unter der Decke)
(das schieb ich da grade mit ner ameise)


da ist der Finn


das wird nicht so einfach


erst aufrichten


Schlaufen neu positionieren


hoch damit!
und Finn passt gut auf das alles hinkommt wo es hingehört


verheiratet


schaut gut aus


nich? :D


mal wieder Gewindebohren


hatte mich über diese dunkel schicht "Kunststoff" gewundert und den Hersteller
vom Guss mal gefragt ob sich das weiche zeug nich mit der zeit setzt


die Antwort fand ich mal recht interessant...was es alles so gibt

Zitat


Das was ihr als "Kleber" Bezeichnet und als störend empfindet ist absolut so gewollt. Das ist eine Hochgenaue Abformmasse von der Firma Diamant. Das Zeug nennt sich "DWH" Ihr könnt ja mal danach im Internet suchen. Dann werdet ihr feststellen, dass dieser "Kleber" speziell für solche Zwecke Entwickelt worden ist und es da überhaupt keine Bedenken geben darf.

Wir brauchen diese Masse um die Funktionsflächen möglichst genau eben zu bekommen. dabei haben wir folgende Vorgehensweise:

Nach dem der eigentliche Mineralguss gegossen ist und ausgehärtet ist, wird auf die frei liegenden Metall eingussteilen dieser Belag auf gespachtelt. Ich den noch flüssigen Belag wird eine Spezielle "Lehre" (die haben wir extra dafür anfertigen und Schleifen lassen) aufgesetzt.
Nach 24 Stunden wird die Lehre abgenommen.
Fertig sind die Montageflächen für die Führungen.

Die Trennstelle zwischen Grundplatte und Portal wird genau so Hergestellt. Nur gibt es dar keine extra Lehre sondern hier ist das Portal die Lehre.
Somit ist sichergestellt , dass das Portal vollflächig auf der Grundplatte aufliegt.


dann die Y-Gewindespindel montieren und ausrichten


für den tisch gibts haue damit er an position rutscht


und festmachen


da werden ordentlich kräfte walten :)


mit montiertem Z-Motor


schon gut vorrangekommen...aber fräsen kann man damit noch lange nicht :D


diese woche müsste noch ein EVGA P55 Classified 200 ankommen,.. da gibts dann von uns kommende woche neue kühler für, wenn das mit der zeit hin haut.

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Freitag, 31. Dezember 2010, 12:17

Re: André's & finn's Wasserkühlergebastel

Kühler für das EVGA P55 CLASSIFIED 200

So Jungs :D
Habe jetzt hier ein nackiges EVGA P55 CLASSIFIED 200 liegen..
Bei dem Spannungswandlerkühler gibt es keine Probleme,
aber bei dem NB-SB Kühler habe ich ein paar Entscheidungsschwierigkeiten,
wobei ihr mir bestimmt weiterhelfen könnt.

Zuerst einmal der PWM/Spannungswandlerkühler....
Das Wasserkühlermodell was ich dafür entwerfe wird auf der gesammten Länge
die digitalen Mosfets und die CPL bausteine kühlen (genau wie der originalluftkühler).
Der Kühler wird 45€ kosten.. mittlerweile kann man ja sowas schon im Vorfeld recht gut einschätzen


Nun zum Problemfall, dem NB-SB Kühler. Es gibt nämlich 4 mögliche Varianten:

Variante 1: zwei getrennte Kühler, ein neues Modell für die NB mit Seriendeckel und UCDsb für die SB.
Habe gedacht das alles als Set anzubeiten im Paket mit dem UCDsb dann ~60€
(möglich benutzbare Anschlussgrößen, max 18mm Durchmesser).
Bei dieser Version bekommt man evtl Platzprobleme mit einer dicken Grafikkarte.

Variante 2: Ein Lightcovermodell wie bei dem EVGA P55 FTW 200
mit längerem PWM seriendeckel ~60€ (möglich benutzbare Anschlussgrößen,beliebig)

Variante 3: Wieder ein Llightcover aber etwas kleiner als in Variante 2. ~55€
(möglich benutzbare Anschlussgrößen, max 18mm Durchmesser)
der Kühler benutz den selben Deckel wie in Variante 1

Variante 4: Ein komplett durchströmter Kühler..
aber nur ein weg.. sprich ein Anschluss oben und einer unten.
~ 65€ weil auch kein Seriendeckel benutzt werden kann.
Bei dieser version bekommt man evtl auch Platzprobleme mit einer dicken Grafikkarte.

Variante 1:


Variante 2:


Variante 3:


Variante 4:


Für eine Version mit beiden Anschlüssen oben, und einem Kanal zur
sb hin und zurück, ist zu wenig Platz für die 2 benötigten Kanäle.

jetzt seid ihr dran :) besonders von interesse ist natürlich die meinung der leite die auch ein EVGA P55 CLASSIFIED 200 besitzen

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Sonntag, 2. Januar 2011, 21:04

Re: André's & finn's Wasserkühlergebastel

vllt hab ich einfach die falsche Zeit erwischt für so eine umfrage.. was solls
frohes Neues :D


wie oben bereits gepostet hat der pwm-Kühler kein probleme gemacht

der neue PWM037.. kühlt wie der originale Kühler die Digitalen PWMs und die CPL Bausteine.


und so sieht das fertige EVGA P55 CLASSIFIED 200 Waküset aus:


genau wie bei dem EVGA P55 FTW 200 musste auch bei diesem lightcover
eine Aussparung für den silbernen Quarz geschaffen werden.
Im endeffekt sind die Abstände, bis auf die Verbindung zur SB komplett identisch
zu dem EVGA P55 FTW 200 Lightcover.
Als Deckel habe ich mich jetzt für einen Seriendeckel mit der größe des UCDgrande entschieden.


Auf der SB gibt es dieses mal keine Gravur...
das spart wiederrum erheblich Kosten in der Fertigung weil kein Werkzeugwechsel stattfinden muss.
Stattdessen gibt es eine hübsche Designspielerei mit ein paar angedeuteten Fins :D.
Das ist wirklich nur ein Designelement! Die SB kann durch die Kupferbrücke zur NB so
komplett ohne zusätzlichen Luftstrom gekühlt werden.
Die Kupferbrücken (Lightcover) Technik hat sich schon bei vielen Boards, auch im übertakteten Zustand,
besstens bewährt! (z.B. MSI 790FX, ASUS Crosshair IV Formula.. etc).
Kritiker brauchen da also nicht auf einen Wasserführenden Kanal verwiesen.
Lediglich das nicht Gefallen des blanken Kupfers könnte man anmerken ^^
(Weil ich weis, dass die Frage oft gestellt wird:
Leider haben wir noch immer keinen guten/verlässlichen Vernickler in der Umgebung)


Einen kompletten neuen Deckel zu machen wiederstrebte mir, weil wir diese preisgünstig
nicht in gleich guter Qualität fertigen können, wie unsere Seriendeckel eben.
Ich hab einen Seriendeckel gewählt, weil wir diese in höchster Qualität immer auf Lager haben.
Das macht den Kühler nicht nur günstiger, sondern die Oberflächen und Genauigkeit
des Deckels bleiben auch in der gewünschten Güte.

Das Board bietet sich doch recht gut an für eine fullcoverlösung, aber um wirtschaftlich
qualitativ hochwertigste fullcover Kühler herzustellen fehlen uns momentan die Mittel.
Das war ein Kompromiss den ich nicht eingehen wollte.
Dann lieber gewohnt gut, aber wesentlich preiswerter.


Nicht zu vergessen ist, dass der Kupferteil unter den Grafikkarten verschwindet.
Der Grandedeckel bietet dem PCI-E Slot etwas mehr Freiheit als der Vorgänger
mit dem längeren PWMdeckel beim EVGA P55 FTW 200.
Der Grande Deckel ist weiterhin, zur vorgeschlagenen Version mit dem Nanodeckel,
kompatibel zu Anschlüsse mit einem Durchmesser bis zu 22,5mm.


Das EVGA Set ist jetzt für nur 89,90 im Shop verfügbar..
Kommende Woche vorraussichtlich dann auch bei Aquatuning.



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Freitag, 8. April 2011, 17:40

tut mir leid dass ich hier etwas hab hängen lassen.. beschäftigt durch ein straffes studienprogramm gabs von uns erstmal nix neues.
statt in den semesterferien befinde ich mich jestzt im praxissemester bei einer sonermaschinenbaufirma. nächsten monat beginnt dann die bachelorarbeit. finn ist nun auch im studium und hat jetzt seine ersten klausuren hinter sich :)

dann knüpfe ich direkt mal an das vorhergehende an:
Damit sich die neue selbstbau CNC auch bewegt, braucht diese eine Steuerung.
Und wenn der Finn das baut dann sieht das so aus:


das sieht etwas aus wie UraltPC .. hat aber eine ganz andere Aufgabe als ein Computer.
Nämlich den Antrieb und die Lagerregulierung der drei Achsen der CNC.
Im linken Bereich kann man ein paar Kondensatoren sehen,..das gehört aber alles nur zur Stromversorgung.
Das interessante sind die 3 Platinen rechts mit den schwarzen Kühlkörpern,..
das sind die Servosteuerungen für die Motoren der drei Achsen.
Um zu wissen, in welchem Winkel die Servomotoren überhaupt stehen,
braucht man eine extra Datenleitung zu einem Incremelntalwinkelgeber. Die sieht man hier rechts im Bild.



diese Datenleitungen gehen zu den Incremelntalwinkelgebern der Motoren, welche so aussehen:



Incremelntalwinkelgeber arbeiten mit Sensoren, die über eine Scheibe mit Löchern
die Veränderung der Lage über ein signal weitergeben.
Die wurden dann in ein rundes Schutzgehäuse gepackt und mit einem Dsubstecker versorgt.



so sieht dann der fertige Motor aus:



das Ganze dann vier mal:



Der Incremelntalwinkelgeber am Motor reicht jedoch nicht um eine Übersicht
über die komplette Lage der Achsen zu erhalten.
Man benötigt noch je Achse einen Referenzschalter am Ende des Verfahrwegs.
Dafür haben wir diese kleinen blauen Schalter genommen:



Die wurden dann mit einem Halter aus Alu an einen der Lagerblöcke geschraubt:



der Erste ist der Referenzschalter, und der Zweite ist ein Notausschalter,
dass die Maschine sich nicht selbst kaputtfahren kann.
Hier ist noch ein Notausschalter:



Bei der Zachse mussten aufgrund der beengten Platzverhältnisse
etwas kompliziertere Halter angefertigt werden.



eine recht knappe Angelegenheit


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Mittwoch, 20. April 2011, 23:24

Heute gibts Bilder mit grünstich! Passend zur Ostereiersuche im Grünen -.-

Hatte vor kurzem ein ASUS P8P67 Deluxe hier bei mir von einem User aus dem PCGH Forum.
Bin momentan ein bisschen sehr für die FH eingespannt, deswegen gibts nur kurze Kommentare und ein recht späten Post.

hier das Board mit Lukü


unter dem linken Spawa lohnts sich richtig,...


....der ander ist ein Witz :D


Die ehemalige NB hat auch nicht viel an Chips zu bieten,...


...aber wenn da schon eine Heatpipe drauf ist machts wohl Sinn dass
im lüfterlosen Betrieb auch mit Wasser zu kühlen. Testen, ob es auch ohne Kühler geht,
das kann ich das nicht, dazu hab ich hier nicht genug Hardware rumliegen.


komplett versorgt,.. mit NBSB006, UCD nano und PWM041


wie gesagt, Grünstich -.-


der PWM Kühler erstreckt sich oben um die Ecke zu den kümmerlichen Überresten an Mosfets :D


der PWM041 müsste auf folgende Boards passen:
ASUS P8P67 Deluxe Rev 3.0
ASUS P8P67 Deluxe
ASUS P8P67 Evo Rev 3.0
ASUS P8P67 Evo
ASUS P8P67 LE Rev 3.0
ASUS P8P67 LE
ASUS P8P67 Pro Rev 3.0
ASUS P8P67 Pro
ASUS P8P67 Rev 3.0
ASUS P8P67
ASUS P8P67 WS Revolution Rev3
ASUS P8P67 WS Revolution
.....
alle Kombinationen findet man aber auch nochmal in unserer Kompatibilitätsliste wieder:
http://www.anfi-tec.de/Kompatibilitaetsliste.pdf


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---------------------------------------------------------

und weils heute Schlag auf Schlag gehen muss gleich noch eine Vorstellung von einem anderen Board.
ich denke das ist nicht so häuft vertreten wie das Asus P8P67,...
ein Intel X58SO Smackover von jemandem aus dem Meisterkühlerforum:

beide zusammen in schwarz


kleiner Kühler schwarz


großer Kühler schwarz


beide zusammen in weiß


kleiner Kühler weiß


großer Kühler weiß


hier mal zwei Bilder aus der CNC-Bearbeitung
Rohling umgedreht im Schraubstock:


Unterseite fertig bearbeitet



... wie gesagt.. kurz und knapp heute.
Ich wünsch euch jetzt schon mal ein paar nette Ostertage.... und Dicke bunte Eier :D

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Montag, 2. Mai 2011, 20:19

Mittlerwiele machen die Maschinen und vor allem die drei PCs ne ganz schöne Abwärme in der Werkstatt.
Im Winter wars okay, aber im Sommer wird das einfach zuviel.
Dewegen haben wir ne Zeit lang bei eBay nach Lüftungssystemen Ausschau gehalten.. und wir haben auch etwas passendes gefunden.
Haben ein paar Röhren mit Verteilereinsätzen, und 2 große Rohrventilatoren ersteigert.

Hier auf dem Bild haben wir auf der Fensterseite das erste Rohr durch eine Seitenwand geschoben.
Passt genau zwischen der Lampe vorbei, und verdeckt den hässlichen oberen Balken.




für das zweite Rohr schon mal das Lochband befestigt.


Rechts hinten an der Wand einhängen,


und dann das Lochband rumlegen.


Hält.


dann das linke Rohr ranschieben und beide Rohre verbinden.


die Rohre können noch gedreht werden, nach links und rechts hin sind se aber fest.


Einmal unsere Werkstattlänge aus Rohrsicht ^^


Dann die Frischluftzuführung.
Das Fenster vermessen was raus kommt.


Eine Ersatzplatte zurechtsägen


mit einem kleinen Abstandsstück


und Winkel


das überlange Rohr wurde mit klebenband rundum markiert, und abgeflext.


der Rohrlüfter draufgeschoben..


ganz schöner Brummer.


und die Ersatzscheiben eingesetzt. Kabelkanal verlegt, und angeschlossen. Fertig :)


die Abluft holt sich die Luft in Zukunft direkt aus den Maschinen...
ich weis jetzt schon das das evtl. einen Schnupfen wegen Durchzug geben könnte.

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Montag, 9. Mai 2011, 17:49

So sah es dann nach ein paar Wochen Gebrauch aus:
(die Kabel bitte nicht beachten, die hingen da nur so provisorisch :D)


gearbeitet wurde mit der kleinen 0.75kw Elte.. das ist einfach nix,..
aber mit Pomspänen hat se gut die Maschine eingesaut (nur trocken gefräst)


Die Stahlplatten müssen alle wieder runter.. weil die zur Nachbearbeitung müssen.
Hier ist schon der T-Nutentisch, die kleine Spindel und die Kabel runter:


also auch Teile wie das Loslager lösen (hier schon nicht mehr vorhanden):


(zum Größenvergleich ein 180 großer André, in gebeugter Haltung) ..der Guss ist garnicht mal so klein ;)
sitz obendrauf und Demontiere die Platte, welche das Festlager der Z-Ku-Spindel hält.
(die haarfarbe bitte ignorieren :D, die kommt ab)


dadurch sind die Frontplatte ab


und dann kommen wir zum Teil, den ich schon beim zusammenbauen befürchtet hatte
Man bekommt die Kugelumlaufmutter nicht nach oben raus, weil die an den oberen beiden Wagen nicht vorbeikommen würde

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Mittwoch, 11. Mai 2011, 20:33

die Stahlteile des Portals müssen zum abspecken (Material entfernen zu gunsten der Dynamik) und vorbereiten (umfräsen und Bohren neuer Haltelöcher) für eine neue Spindel (mit Werkzeugwechsler und einiges mehr an kW)

weiter gehts mit dem zerlegen:

also die Z-Ku-Mutter erstmal lösen,..


und drehen....


die große Frontplatte noch oben hinausziehen geht auch nicht, weil dann das Festlager kollidiert, und später dann die Z-Ku-Mutter


nach unten hin gings dann doch iwie, nachdem wir 2 Wagen gelöst hatten
alles umständlich!.. und Ausrichten ist da auch nicht wirklich machbar..
also bei der Konstruktion auf die Montier und Demontierbarkeit achten! :D


endlich auseinander


im Hintergrund unsere Dämmkiste mit Isel cnc und Abflussrohrabsaugung


der Tisch war um einiges harmloser :D ...


dann alles fein saubermachen... die Stahlteile des Portals gingen zum
Abspecken und Vorbereiten für eine neue Spindel
und danach zum Flachschleifen (der Genauigkeit wegen)...

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Andreoid

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Sonntag, 15. Mai 2011, 13:27

Wie angekündigt wird die XZ-Platte zum Abspecken gebracht.
hier kann man die Aussparungen sehen. Zwei Stück davon sind sogar komplette Durchbrüche.


Für die Bearbeitung habe ich meinen Kumpel, den Valle, besucht.
Bei der Stahlplatte wurde wegen den Durchbrüchen etwas Alu untergelegt.
Die Platte wurde ausgerichtet und festgespannt.
Als klein Hilfe und zur Vorsorge von Kollisionen habe ich die
Taschen schon mal mit nem Edding eingezeichnet.


Die benötigten Maße von dem 3D Teil eben ausgemessen.


Und rein damit in die Maho.


Alle Taschen wurden vorgebohrt.


Und dann ausgeschruppt...
(Hartmetall Schruppfräser mit Druckluftkühlung)


hier mal das Video zur Bearbeitung: http://www.youtube.com/watch?v=cCNPXsaK_7w



Kurze Pause bei der letzen Taschen wegen Überlast :D


Fertig!


Gewicht vorher: 17,8Kg
Gewicht nachher: 13,5Kg
----------------------------
Gewicht gespart: 4,3Kg

im nächsten post zeige ich euch die Bearbeitung von der ZPlatte


achja,..als wenn 27mm stahl nicht reichen würde, hat die ZPlatte außerdem
seitlich noch 2 Platten zur Versteifung bekommen, welche auch mit der
waagerechten Platte verschraubt werden können:

Andreoid

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Mittwoch, 18. Mai 2011, 21:13

jetzt die Bearbeitung der ZPlatte


wieder das gleiche Spiel...
Ausrichten, festmachen,..


anzeichnen,...


vorbohren,...


ausschruppen,... (der Fräser hat schon ein kleines Bisschen seiner Beschichtung einbüßen müssen)


nichts verändert, andere Position


Späne!


und die waren gut heiß


Fieß war, wenn so nen Schwall heißer Späne durch die Druckluft über die Kabine geweht wurde *autsch*


noch mehr Späne


Späne, Späne, Späne......Späne


die Spannpratze wurde nur "handfest" angezogen :D


dann nochmal rumdrehen, wieder einmessen, befestigen und die Passfedernut für die Spindel fräsen.


Dieses Mal mit Kühlschmiermittel, weil des ein HSS Fräser war.


das hier ist übrigends das Maschinchen worauf die beiden Teile jetzt bearbeitet wurden


eine Maho MH500C mit 12mm Hartmetallfräser


Gewicht vorher: 21,7Kg
Gewicht nachher: 15,5Kg
----------------------------
Gewicht gespart: 6,2Kg

Insgesammt also 10,5 Kilo in Späne verwandelt.. na das ist doch was :)

10,5 Kilo die nicht mehr mitbewegt werden müssen!
(wobei da wieder ~4-6kilo durch die seitenteile hinzukommt :D,.. die spindel wird auch nochmal ordentlich was wiegen -.-)

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Andreoid

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38

Mittwoch, 1. Juni 2011, 19:36

Leider schaffen wir es in letzter Zeit nicht mehr regelmäßig neue Beiträge zu schreiben, da unsere Hochschulen uns die Zeit klauen.
Ich schreibe noch die nächsten 3 Monate an meiner Bachelor Arbeit, und Finn muss auch ordentlich Zeit in das Studium investieren.

Wir werden trotzdem versuchen zumindest alle 14 Tage etwas neues zu posten.


Nach der Abspeckaktion (letzter post zum CNC Baubericht) sahen die Platten so aus:

Z-Achsenplatte Vorderseite


Z-Achsenplatte Rückseite



Als nächstes mussten auf der manuellen Fräse die Löcher von Hand durchgebohrt werden.


Beide Platten wurden dann bei einem örtlichen metallverarbeitenden Betrieb zum Flachschleifen abgegeben.
Wenn sich einer über das Thema informieren möchte  Schleifen (Fertigungsverfahren)
So ähnlich sah die verwendete Flachschleifmaschnine aus:


Nach gut einer Woche konnten wir die fertig bearbeiteten Platten wieder abholen. Hier die X-Y-Platte.


Wie an Weihnachten :D


Sehr schön zu sehen ist das feine Schleifmuster. Die Platten weisen jetzt eine
Planparralelität von kleiner 0, 5 µm auf


als nächstes werden wir über das Montieren berichten.

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(01.06.2011)

Andreoid

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Freitag, 10. Juni 2011, 14:02

Nach dem erhalt der geschliffenen Platten musste jetzt natürlich wieder alles montiert werden. Das ist bei so engen Toleranzen eine Kunst für sich.
Als erstes wurde auf der geschliffenen Z-Platte eine Linearfürung locker montiert. Dann mit einem 500mm Haar Lineal (Genauigkeit 00), mit dem Lichtspaltverfahren auf Verbiegungen geprüft. Nach mehrfachem nachjustieren der Schiene waren wir mit der Geradheit zufrieden.
Das Wichtigste bei der 2. Schiene war es, dass sie parallel zur ersten Schiene montiert wird. Dieses Maß sollte nachher kleiner als ein Mikrometer sein, da es sonst zu einer stärkeren Rollreibung der festgeschraubten Wagen kommt.
Dieses Maß wird durch die schwarz-gelbe Messuhr, die man im Hintergrund sieht, sichergestellt. Sie ist mit einer Anzeige von +/- 50 µm und einer Skaleneinteilung von 0,001mm (1µm) sehr genau.

Mit dem Messschieber konnte der richtige Schienenabstand an der ersten Schraube gemessen werde. Dann wurde die Schiene leicht angezogen. Mit Hilfe der Messuhr konnte nun die 2. Schiene, Schraube für Schraube, montiert werden.
Hier ein Bild von diesem Arbeitsschritt:


Gegen Dreckeinlagerungen wurden Stopfen über den Schrauben reingedrückt. Zusätzlich minimieren diese den Verschleiß der Dichtlippen an den Linearwagen.



Um die Schienen zu schonen wurde eine Makrolon Stückchen beim "Reinkloppen" verwendet.
Ein direkter Schlag auf die Schiene würde einen unwiederruflichen Knick hervorrufen.


Das fertige Endresultat:


demnächst geht es mit der Montage der Zentralschmierung weiter.

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Freitag, 10. Juni 2011, 20:47

Ich frage mich langsam echt, was das alles kosten tut..

Nehmt ihr dann auch andere Aufträge an, wenn ihr fertig seid? Ich baue privat Lautsprecher und da könnte man mit Alu oder Kupfer sicher auch ein paar gute Designelemente machen.
Als erstes dachte ich an einen Schriftzug.

Meldet euch mal per PM

Gruß Marcel
1) Googlen könnt Ihr auch selber!
2) Wenn Ihr irgendwas nicht verstanden habt, dann fragt hier freundlich nach - wir werden sicher eine Lösung finden...
3) Erledigt die Punkte 1 und 2 BEVOR Ihr irgendwas kauft!

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