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jochen

Anfänger

  • »jochen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Registrierungsdatum: 19. Januar 2012

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1

Donnerstag, 19. Januar 2012, 09:07

Wie gefährlich ist Online-Banking?

Hi!

Ich möchte mich mal zu den Risiken von Onlne-Banking informieren...Normalerweise überweise ich immer, wenn ich etwas online bestelle und kenn mich mit paypal usw. nicht wirklich aus. Jetzt habe ich aber vom "Homebanking " gehört. Laut Beitrag ist das um einiges sicherer als gewöhnliches Online-Banking =/. Was meint ihr? Was muss man eigentlich dabei beachten?
Ich freu mich auf eure Antworten ^^

LG

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Holger

Administrator

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2

Donnerstag, 19. Januar 2012, 10:10

Hallo,
ich betreibe schon seit mehr als 11 Jahren Homebanking und habe noch nie Probleme damit gehabt.
Man muss ja tatsächlich unterscheiden zwischen "Online-" und "Homebanking". Während man bei Onlinebanking eine Session auf den jeweiligen Seiten seiner Bank öffnet, sich quasi über den Bankserver mit seinen Kontodaten einloggt -
bearbeitet man seine Geldgeschäfte beim Homebanking offline in einer eigenen Software die, von den Bankinstituten i.d.R zur Verfügung gestellt wird. Diese Software kommuniziert dann direkt über sichere Leitungen mit den Bankservern, aber auch erst nachdem
diverse Schutzmechnismen aktiviert wurden. Am Beispiel der VRNet-Software der Raiffeisenbanken:
- Bei Programmstart wird nach einem persönlichen Kennwort gefragt. Ohne Kenntnis von diesem hat man keinen Zugriff aufs Programm.
- Einmal eingeloggt werden einem die letzten Kontoinformationen angezeigt und man kann Überweisungen anlegen und speichern (werden in einem Ausgangskorb abgelegt), Daueraufträge anlegen/löschen uvm.
- Will man jetzt nur seinen aktuellen Kontostand erfahren syncronisiert man mit seinem Saldo auf den Bankservern. Dafür wird eine PIN benötigt.
- Möchte man seine zuvor angelegte Überweisung ausführen, hat man ein wenig mehr Arbeit. Via Senden loggt sich die die Software beim Bankserver ein (PIN eingeben), dann benötigt man ein Smart-TAN-Plus Generator (das ist ein kleines Gerät in den die EC-Karte eingeschoben wird).
Die Software am PC generiert nun zwei Zahlenblöcke (DATA und CODE) die in das Smart-TAN-Plus Gerät eingegeben werden müssen. Das Smart-TAN generiert danach die TAN (nur gültig für diese eine Überweisung und auch nur ein paar Minuten). Die TAN gibt man in das Fenster der Software am PC ein und klingt dann auf senden. Voila, gezahlt.
Und das es sich auch tatsächlich um "Deine" Bankingsoftware auf dem PC handelt erkennt man daran das sie digital signiert ist . Bei der VR-NET läuft am Mauszeiger dann ein kleines Fenster mit in dem Deine Signatur; ein Satz den nur Du kennst zb., angezeigt wird.
Falls sich mal einer an Deinem PC zu schaffen macht in dunkler Nacht mit dem Zweck Deine Software gegen präperierte auszutauschen.
Aber mal ehrlich... wer glaubt das passiert ist entweder Tom Cruise in Mission Impossile Teil 26 oder leidet stark an Verfolgungswahn. Oder wohnt tatsächlich in der Bank of London.

Ja, und beim reinen Onlinebanking? In der Regel passiert da auch nichts solange man sicher ist das auch tatsächlich auf den Seiten seiner Bank ist. Um mal den Kontostand abzufragen von unterwegs oder das Handy aufzuladen ist das wohl zu gebrauchen. Aber sonst bietet Onlinebanking wenig Komfort.
Die Gefahr geht immer von Hackern aus die die Bankseiten auf eigene Seiten die genauso aussehen wie die Bankseiten umleiten. Schwupps , nicht gemerkt, und schon haben die Deine Kontodaten und evtl. PINs und Passwörter. Den der Zweck dahinter
ist eben der an die daten ranzukommen um dann in Ruhe das Konto leerzuräumen.

Also: Homebanking (offline mit Bankingsoftware und Smart-TAN-Plus Verfahren) mit seinen ganzen Sicherheitsstrukturen ist sicher und komfortabel. Es gibt jetzt ein neues Smart-TAN mit optic, das werde ich auch upgraden in Kürze. Beispiel Smart-Tan bei der Raiffeisenbank

Direktes Onlinebanking, also das direkte Einloggen auf den Bankserver via Internet und nur mit PIN ist nicht zu empfehlen und gilt als sehr unsicher. Ausnahme: Tagesgeldkonten wie ING-Diba oder der Bank of Scotland. Hier definiert man ein Referenzkonto. Auszahlungen erfolgen nur auf dieses. Ich konnte Dir also meine Zugangsdaten geben, Du könntest im Prinzip soviel abheben wie Du wolltest, es landet immer auf meinem Referenzkonto. Und Änderungen des Referenzkontos müssen der Kontoinhaber als auch das Referenzkontoführende Institut per Brief verifizieren.

PayPal: Nutze ich oft und gerne um Zahlungen zu tätigen. Vorteil: Zahlung erfolgt quasi sofort wie Barzahlung, Verkäufer kann sofort versenden, Ware ist schneller da. Und manchmal hat man sogar einen Gutschein den man einlösen kann. Selber Geld empfangen tue ich aber nicht per Paypal.

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3

Donnerstag, 19. Januar 2012, 16:45

Zitat

ING-DiBA ... Und Änderungen des Referenzkontos müssen der Kontoinhaber als auch das Referenzkontoführende Institut per Brief verifizieren.

Änderung des Referenzkontos geht mit ner TAN. Man wird dann innherhalb on ein/zwei Wochen per Brief darüber informiert, aber nicht aufgefordert, da irgendwas zu bestätigen.
Ob ne Überweisung schon in der Zeit zwischen der Online-Änderung und des Info-Briefes ging, weiß ich nicht mehr genau, dachte aber schon.

Viele Bankinstitute nutzen für's Online-Banking mittlerweile auch sichere [optische] Smart-TAN-Verfahren und keine TAN-Listen mehr. Aber es stimmt, man sollte schon aufpassen, ob man tatsächlich auf der Bankseite ist. Unkomfortable ist immer ne Sache der Nutzungsangewohnheiten. Wer jetzt im Monat relativ wenig überweist und online quasi nur sein Kontostand checkt bzw. Kontoauszug holt, für den reicht Onlinebanking imo völlig aus. Mit ner entsprechenden Software ist es sicherlich komfortabler, aber kostet deswegen ja auch was.

Vorraussetzung sowohl für OnlineBanking als auch Homebanking ist, dass man seinen Rechner sauber hält. ;)

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S.C.Morpheus

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4

Donnerstag, 19. Januar 2012, 17:28

paypal ist eine she schicke methode zu bezahlen wie Holger schon geschrieben hat. nutze das vorwiegend bei ebay (ohne paypal kaufe ich dort grundsätzlich nicht ein), aber auch andere shops akzeptieren das mittlerweile.
paypal verlinkt sich mit einem bankkonto (muss man vorher bestätigen, bekommt von paypal zwei überweisungen in cent beträgen und muss dann den verwendungszweck auf paypal angeben) und dann bucht paypal jede zahlung ab, wenn das paypalguthaben mal nicht reichen sollte. vorteil ist wie bereits erwähnt der schnellere versand und die möglichkeit das ganze über den paypalservice rückbuchen zu lassen, wenn man betrogen wird...hatte ich noch nie den fall.
nachteile gibts nur wenige, wenn man eine zahlung erhält, wird eine gebühr fällig (ist aber zu verkraften). ansonsten habe ich bei paypal noch keine weiteren schlechten erfahrungen gemacht.
ist mir auf jeden fall sicherer als sofortüberweisung oder vergleichbares.

zum online-banking:
man muss wirklich auf betrügerseiten achten. die TANS werden mittlerweile entweder per SMS oder per generator (auch optisch) generiert und sind nur für ca. 2min gültig. virenfreiheit ist natürlich ein muss, gilt aber auch für die installiere software der bank.
für mich als wenig-überweiser und nur kontostandüberprüfer ist die methode per webseite das einfachste. der rest wäre zu aufwendig. bedienung ist bei der sparkasse nicht optimal, aber okay. man gewöhnt sich dran...könnte aber besser sein.
was mich persönlich exterm anstinkt ist die vorgabe der sparkasse einer 5-stelligen pin...sollte kein problem sein, dass auf ein ordentliches passwort umzustellen. kostet halt mehr speicherplatz auf den servern...aber ich hätte schon gerne mindestens 14 zeichen mit groß/kleinbuchstaben, zahlen, sonderzeichen als nur die 5 zeichen mit zahlen und buchstaben.

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CyberCSX

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Donnerstag, 19. Januar 2012, 21:43

Ich benütze auch online banking seit entstehung und habe nie Problemen gehabt.
Das gröste problem beim online banking sitzt eigentlich vor den rechner und so was sollte auch von den banken knalhart bestraft werden.
Der was so blöd ist und jede phissing mail öhffnet, hirnlos seine daten da eingibt, jede banking drecks software installiert was in den zeitschriften empfohlen wird, ist selbst schuld.

Ein anderer gröster fehler ist die banking software was z.B. von der Sparkasse angeboten wird, dieser schwachsinnige MONEYSTAR oder wie es sich nennt. Finger weg von den Müll. Damit übernimmt der kunde automatisch die Volle verantwortung und die bank ist aus dem schneider da jeder fehler was auftreten kann, wird den kunde in den schuhen geschoben.

Das empfehlenswerte ist NUR die Verschlüsselte Banking platform benützen was am server der bank gehostet wird und die Bank trägt die Volle Verantwortung. Dabei auch FINGER WEG von TAN VIA SMS da Handys mitlerweile der liebste hacker angriff ist, für handys gibt es keine antivirus programme, TANs können abgefangen werden. Das beste und sicherste ist der TAN GENERATOR was die Bank Bereit Stellt (einmalige Zahlung bankbedingt zwischen 15 u. 25 EURO). Damit, auch wen sich eine fremdperson im Konto Einlogt, kann ewr nichts machen ausser die geldbewegungen sehen. Abfangen, Umleiten oder was auch immer ist Ausgeschlossen auch wen er in der stuffe 2 des überweisungsformular den generierten lightcode versucht zu entziffern, lightcde was man mit den 6 empfängern des tangenerator sofern man den an den monitor hält und die zum Konto Dazugehörige Bankkarte eingeschoben hat, und wen der tangenerator nicht zu der bank gehört geht schon mal garnichts da der sich in dieser situation ais sicherheit relevante aspekte, sich selber sperrt.
Mit andere Wörter ich kann nicht mit ein Tangenerator der Sparkasse ein konto bei der Volksbank Bedienen, auch wen diese Baugleich sind und auch wen man im generator die Bankkarte zum Konto Herein Achiebt.

Von Paypall halte ich schon mal garnischts aber das ist ein Anderes Thema.

@ Holger

Ich bin auch bei der Volksbank und benütze diesen Smart Tan mit Optik Leser seit gut 2 Jahre, seit er erschienen ist.
Was besseres Gibt es nicht. Solltest du dir so schnell wie Möglich Nehmen und geitze dich nicht bei den 15 EURO was die Bank dafür Haben will.

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Holger

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Freitag, 20. Januar 2012, 11:33

Zitat von »"CyberCSX"«

Ich bin auch bei der Volksbank und benütze diesen Smart Tan mit Optik Leser seit gut 2 Jahre, seit er erschienen ist.
Was besseres Gibt es nicht. Solltest du dir so schnell wie Möglich Nehmen und geitze dich nicht bei den 15 EURO was die Bank dafür Haben will.


Du hast da Geld für bezahlt?
Ich habe den SMART-TAN-Plus damals kostenlos bekommen und genauso
kostenlos erhalte ich im Tausch gegen das Altgerät den neuen mit Optic-Verfahren.

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CyberCSX

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Freitag, 20. Januar 2012, 14:42

Jep ! Etwa 15 EURO wen ich mich richtig erinere. stört mich aber nicht. die sicherheit ist es mir wert.
Ist aber auch tatsache das einige Banken das teil Kostenlos anbieten, womöglich wegen den kundenfdang oder, keine ahnung.
Ich werde aber nicht wegen so ein einmaliges kostenloses angebot die Bank wechsewln. Währe Quatsch.

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Holger

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8

Freitag, 20. Januar 2012, 15:13

Nein, ich werde wegen sowas auch nicht die Bank wechseln. Ich bin seit über 35 Jahren Mitglied dieser Bank.
Und fangen müssen die mich auch nicht, ich denke eher das hängt mit den schönen Zahlenreihen zusammen die bei mir immer im Haben stehen.

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CyberCSX

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Freitag, 20. Januar 2012, 15:41

Das hat mit den Zahlenreien nichts zutun sondern egher mit der Einstellung der jeweiligen Bank und ........ tiken tun diese so wie so nicht richtig.
Da hat es keinen sinn in irgendwwelche form denen ihren handlungsgrund zu suchen. Eine plausible elklärung findet man so wie so nicht.

Wen ich erlich bin, ich wurde gerne auf die Verzichten. geht aber nicht besonders wen ich die geschäftliche gründen Berücksichtige.
Für Ersparnisse hab ich so wie so andere möglichkeiten. Mit mein geld spielen die nicht herum und zinsen in den rachen, mit pumpkauf, schiebe ich denen auch nicht rein.
Die können mir eigentlich Gestohlen bleiben.

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Holger

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Freitag, 20. Januar 2012, 15:50

ja, schon ok... wollte nur durch die Blume sagen: Bitte beim Thema bleiben.

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11

Freitag, 20. Januar 2012, 21:16

... Ich bin seit über 35 Jahren Mitglied dieser Bank.

Ja, bei der Raiffeisenbank, "eingetragenes" Mitglied. Als "normaler" Bankkunde müsstest Du sehr wahrscheinlich auch löhnen.

MfG Edi

sthei

Zitat von »"Holger"«


Bitte beim Thema bleiben.

Ich denke, dem ist nichts hinzuzufügen. Es geht hier um Online-Banking, dessen Sicherheit und Risiken und nicht ob man als Mitglied ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »StHei« (20. Januar 2012, 21:16)


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